Grundlegende Informationen
Was genau ist Festgeld?
Festgeld oder auch Termingeld bezeichnet eine Anlageform, bei der ein bestimmter Betrag für eine bestimmte Zeit angelegt wird - und das zu einem festen und meist attraktiven Zinssatz. Die Zinsen werden in der Regel bei Ablauf der vereinbarten Anlagedauer gutgeschrieben. Wird vor Ende der Laufzeit keine neue Regelung für das angelegte Geld getroffen, so verlängert sich der Vertrag automatisch um dieselbe Anlagezeit – der Zinssatz wird dem aktuellen Niveau angepasst.
Ist das Guthaben auf einem Festgeldkonto sicher?
Voraussetzung für eine gut gesicherte Geldanlage ist, dass die Bank, bei der man sein Festgeldkonto eröffnet, dem Einlagensicherungsfonds angehört. Denn dadurch sind die Einlagen eines jeden Kunden bis zu 30% des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank abgesichert. Ob sich eine Bank diesem Sicherungssystem verpflichtet, bleibt ihr selbst überlassen.
Es gibt jedoch auch einen gesetzlich vorgeschriebenen Schutz von Geldanlagen. Die so genannte „Entschädigungseinrichtung deutscher Banken“ dient ebenfalls der Absicherung von Geldanlagen. Sie gilt für private Banken und Bausparkassen, die in Deutschland ansässig sind. Durch dieses Sicherungskonzept werden bis zu 90% einer Geldanlage geschützt, allerdings höchstens 20.000€ pro Anleger.
Wie sicher ist Festgeld bei ausländischen Banken?
Sicherheitsbestimmungen für Banken orientieren sich immer an landesspezifischen Vereinbarungen. Es gelten die Regelungen desjenigen Landes, in dem sich der Hauptsitz einer Bank befindet. Entsprechend können die Sicherheiten von Anbieter zu Anbieter recht unterschiedlich ausfallen. Vor Abschluss eines Festgeldkontos sollte man sich deshalb unbedingt über die Sicherheitsbestimmungen des betreffenden Finanzinstituts informieren.
Wie wird ein Festgeldkonto eröffnet?
Die Eröffnung eines Festgeldkontos kann je nach Anbieter entweder online oder am Filialschalter vorgenommen werden. Um eventuelle Unklarheiten aus dem Weg zu räumen, sollte man sich in beiden Fällen unbedingt vor Vertragsabschluss ausführlich informieren - entweder in einem Kundegespräch oder durch Lektüre der allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Festgeld – Eine gute Anlagemöglichkeit?
Wer kein Risiko eingehen möchte und zudem in der Lage ist für einen bestimmten Zeitraum auf sein Geld zu verzichten, sollte sich für ein Festgeldkonto entscheiden. In diesem Fall wird ein bestimmter Betrag für eine bestimmte Laufzeit zu einem festen Zinssatz angelegt und ist erst nach Ablauf dieser Frist wieder verfügbar – inklusive Zinsen natürlich. Diese Entscheidung sollte gut überlegt sein, da bei einem Termingeldkonto das Vermögen tatsächlich fest liegt und bei vorzeitiger Kündigung normalerweise die gesamten Zinsen verfallen.
Muss bei Festgeld mit Zinsschwankungen gerechnet werden?
Festgeld unterliegt keinerlei Zinsschwankungen, da bereits bei Vertragsabschluss ein fester Zinssatz vereinbart wird. Er gilt unveränderlich für die gesamte Laufzeit des Termingeldes. Steigen die aktuellen Marktzinsen, kann dies jedoch von Nachteil sein, da der Festgeldzins nicht an das bessere Zinsniveau angepasst werden kann.
Festgeld – Gibt es hier Mindesteinlagen?
Bei Festgeldkonten sind Anlagevorgaben die Regel. Häufig kann erst ab 2.500€ oder sogar 5.000€ ein Konto eröffnet werden, die Laufzeit kann je nach Anbieter von lediglich 1 Monat bis hin zu 5 Jahren festgelegt werden. Häufig ist der Zinssatz sowohl von der Höhe der Geldanlage als auch der Laufzeit abhängig und wird umso attraktiver, je größer diese beiden Faktoren ausfallen.
Ist Festgeld auch für Minderjährige möglich?
Minderjährige können in der Regel problemlos ein Festgeldkonto eröffnen, denn viele Banken richten Ihre Angebote auch auf diese Zielgruppe aus. Allerdings müssen Minderjährige für die Kontoeröffnung neben Ihrer Geburtsurkunde bzw. Ihrem Ausweis auch die Erlaubnis eines Erziehungsberechtigten vorlegen.
Worauf muss man bei Festgeldkonditionen achten?
Wichtigstes Entscheidungsmerkmal bei Festgeld ist die Verzinsung. Da diese je nach Bank recht unterschiedlich ausfallen kann, sollte man in jedem Fall die einzelnen Angebote miteinander vergleichen. Denn gerade bei einer höheren Anlagesumme und längeren Anlagedauer können sich schon kleine Unterschiede deutlich bemerkbar machen. Da die Höhe der Zinsen meist stark von Laufzeit und Anlagebetrag abhängt, lässt sich als Faustregel festhalten: Festgeld erwirtschaftet dann besonders attraktive Zinsen, wenn ein möglichst hoher Betrag für möglichst lange Zeit angelegt wird.
Werden bei Festgeld Kontoauszüge zugestellt?
Zur Information über den aktuellen Stand Ihres Festgeldkontos erhalten Bankkunden in regelmäßigen Abständen Kontoauszüge. Liegt die Laufzeit des Termingeldes unter einem Jahr, wird diese Information meist erst mit Ablauf der Anlagedauer zugestellt. Überschreitet die Laufzeit ein Jahr, erhält man den Kontoauszug nach jeder Zinsgutschrift – in der Regel also einmal jährlich.
Wann werden bei Festgeld die Zinsen ausgeschüttet?
In der Regel werden Zinserträge mit Ende des vereinbarten Anlagezeitraums ausgeschüttet. Läuft ein Festgeldkonto jedoch über mehrere Jahre, erfolgt die Zinsgutschrift nach Ablauf von jeweils zwölf Monaten.
Festgeldkonten vergleichen
Wie findet man die richtige Bank?
Festgeldkonten kann man sowohl bei Filial- als auch bei Direktbanken eröffnen. Für welchen Anbieter man sich entscheidet, hängt allein von den persönlichen Präferenzen ab.
Ein Festgeldkonto bei einer Direktbank bietet sich vor allem für internetaffine Menschen an, denn Kontoeröffnung und –verwaltung erfolgen hauptsächlich online. Auch Beratungsleistungen können nur per Telefon oder Internet in Anspruch genommen werden.
Diese Einschränkungen sind durch das fehlende Filialnetz und die entsprechend niedrige Mitarbeiterzahl von Direktbanken bedingt. Dadurch lassen sich jedoch auch Kosten einsparen, die dann das Angebot von äußerst günstigen Konditionen ermöglichen. Die Angebote von Filialbanken sind in der Regel etwas teurer, denn durch ihr weit verzweigtes Filialnetz entstehen diesen Finanzinstituten erhebliche Zusatzkosten. Dafür stehen aber persönliche Berater zur Verfügung, die direkt vor Ort kontaktiert werden können. Legt man viel Wert auf den diesen persönlichen Kontakt, sollte man sich eher für ein Festgeldkonto bei einer Filialbank entscheiden.
Auf was sollte beim Festgeldvergleich geachtet werden?
Ein Festgeldkonto sollte immer mit einem attraktiven Zinssatz versehen sein, denn nur so lassen sich lohnenswerte Gewinne erwirtschaften. Auch die Häufigkeit der Zinsausschüttung ist von Bedeutung, da sie sich stark auf den Zinseszinseffekt auswirkt. Um die Gewinne nicht unnötig zu schmälern sollte man auf möglichst niedrige Kontoführungsgebühren achten.
Zusätzlich sollte sichergestellt werden, dass Transaktionen selbstständig online durchgeführt und nicht nur über teure Hotlines abgewickelt werden können. Die ausgewählte Bank sollte auch Mitglied in einem Einlagensicherungsfonds sein, denn nur so ist der angelegte Betrag inklusive anfallender Zinsen zu 100% geschützt. Vor allem bei hohen Anlagebeträgen kann es sinnvoll sein, das Geld auf mehrere Banken zu verteilen. Denn ausländische Banken bieten häufig nur die gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitern bis zu 20.000€.
Entstehen bei Festgeldanlagen Gebühren?
Banken mit einem marktüblichen Preisniveau verlangen in der Regel für die Eröffnung und Verwaltung eines Festgeldkontos keine Gebühren. Kostenpflichtige Angebote sind eher selten und sollten gemieden werden. Denn bei der momentan herrschenden Angebotsvielfalt gibt es genügend kostenlose und zinsstarke Alternativen.
Gibt es bei Festgeld Zinsschwankungen?
Festgeld unterliegt keinerlei Zinsschwankungen, da für den Anlagezeitraum immer ein fester Zinssatz vereinbart wird. Dadurch sind eine hohe Planungssicherheit und ein geringes Zinsrisiko garantiert. Dies kann sich jedoch auch nachteilig auf die Geldanlage auswirken. Denn steigt der marktübliche Zins während des vereinbarten Anlagezeitraums, werden die Festgeldzinsen nicht daran angepasst und man kann nicht von höheren Gewinnen profitieren
Welche Anlagedauer sollte gewählt werden?
Vor Festlegung einer bestimmten Anlagedauer sollten zunächst einige Dinge bedacht werden. In erster Linie sollte genau überlegt werden, auf wie viel Geld man für wie lange verzichten kann – und dabei auch unvorhergesehene Kosten mit einplanen. Denn wird hier zu knapp kalkuliert, fehlt das angelegte Geld schnell an allen ecken und Enden. Auch der aktuelle Zinswert sollte berücksichtigt werden. Denn ein langer Anlagezeitraum lohnt sich nur dann, wenn die Zinsen besonders hoch sind oder in Bälde Zinssenkungen zu erwarten sind.
Für welchen Zeitraum ist ein Festgeldkonto bindend?
Die Laufzeit eines Festgeldkontos kann man individuell festlegen. Sie beträgt in der Regel einen, drei, sechs oder neun Monate, kann aber auch von einem Jahr bis hin zu vier Jahren angesetzt werden. Allerdings hat nicht jede Bank so flexible Anlagezeiträume, einige Finanzinstitute bestehen auch auf eine Mindestlaufzeit von einem Jahr. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Anbieter, bei denen Start- und Endtag der Festgeldanlage völlig frei festgelegt werden können.
Tagesgeld oder Festgeld?
Tages- und Festgeldanlagen werden zwar beide gut verzinst, unterscheiden sich jedoch in einigen Punkten erheblich.
Bei einer Festgeldanlage wird ein bestimmter Betrag für eine bestimmte Zeit zu einem festen Zinssatz angelegt. Während der Vertragslaufzeit liegt das Geld wirklich fest, das heißt man kann nicht einfach darauf zugreifen. Erst nach Ablauf des Anlagezeitraums kann der Kunde über sein Geld inklusive Zinsgewinne verfügen. Wird ein Festgeldkonto vor der vereinbarten Zeit aufgelöst, muss mit Zinseinbußen und einer eventuell empfindlichen Ablösegebühr gerechnet werden. Wird ein Festgeldkonto nicht rechtzeitig vor Ablauf gekündigt, verlängert es sich automatisch um dieselbe Laufzeit wie zuvor.
Tagesgeld ist im Vergleich zu Festgeld weitaus flexiblere Anlageform. Der Anleger kann täglich über sein Geld verfügen und jederzeit über das Referenzkonto Ein- und Abbuchungen auf das Festgeldkonto vornehmen. Dafür ist der Zinssatz meist niedriger als bei Termingeld und kann zudem Schwankungen unterliegen. Er richtet sich nach dem jeweils aktuellen Leitzins der Europäischen Zentralbank.
Wodurch werden Festgeldzinsen beeinflusst?
Wie alle anderen Zinsen auch werden die Zinskonditionen eines Festgeldkontos vom jeweils aktuellen Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) beeinflusst. Je nachdem, ob dieser Leitzins erhöht oder gesenkt wird, steigen oder fallen auch die Festgeldzinsen.
Festgeld – Eine sichere Geldanlage?
Auf einem Festgeldkonto ist das Ersparte ziemlich sicher. Denn die Einlagen sind je nach Bank über unterschiedliche Institutionen abgesichert.
Zum einen verpflichtet ein Gesetz alle Banken mit Sitz innerhalb der EU an einem nationalen Sicherheitskonzept teilzunehmen. In Deutschland ist dies die „Entschädigungseinrichtung deutscher Banken“, die für alle privaten Banken und Bausparkassen zuständig ist. Durch sie werden Einlagen bis zu 90% ihres Wertes, maximal jedoch bis zu 20.000€ pro Anleger geschützt.
In den restlichen Staaten der EU gibt es ähnliche Institutionen, wobei der maximale Entschädigungsbeitrag von Land zu Land variieren kann. Er richtet sich nach den jeweiligen nationalen Vorgaben, die auch dann gelten, wenn die Bank ihre Dienste in Deutschland anbietet.
Viele Banken sichern ihre Geldanlagen zusätzlich durch Mitgliedschaft in einem freiwilligen Einlagensicherungsfonds ab. Die Sicherheiten können sich dadurch erheblich erhöhen. Man sllte sich vor Vertragsabschluss unbedingt über die genaue Höhe der Einlagensicherung informieren und sichergehen, dass das eigene Vermögen ausreichend geschützt ist.
Grundsätzlich gilt: Im Falle einer Insolvenz wird pro Bank und Kunde nur eine Entschädigung ausgezahlt – auch wenn bei einer Bank mehrere Konten unterhalten werden.
Festgeldkonto eröffnen
Wer kann alles ein Festgeldkonto eröffnen?
Jeder hat die Möglichkeit sein Erspartes auf einem Festgeldkonto anzulegen - egal ob Unternehmen, Selbstständiger oder Privatperson. Vor allem für Firmen ist dies von Vorteil, da sich so eine wesentlich höhere Rendite sichern lässt als mit einem Firmenkonto oder Sparkonto.
Können Minderjährige ein Festgeldkonto eröffnen?
Auch Minderjährige können ein Festgeldkonto auf ihren Namen eröffnen und sich so finanzielle Vorteile für die Zukunft verschaffen. Allerdings sind nur ihre gesetzlichen Vertreter verfügungsberechtigt.
Damit eine minderjährige Person ein Festgeldkonto einrichten kann, müssen neben Geburtsurkunde oder gültigem Ausweisdokument auch eine Genehmigung des Erziehungsberechtigten vorgelegt werden. Ob die betreffende Bank noch weitere Unterlagen benötigt, muss individuelle erfragt oder in den AGBs nachgelesen werden.
Zusatzprodukte zum Festgeld – Was ist davon zu halten?
Viele Banken koppeln Ihre Festgeldangebote an Zusatzprodukte, um so ihren Gewinn zu maximieren. Vor Abschluss eines solchen Pakets sollte gut überlegt werden, ob ein weiteres Finanzprodukt wirklich benötigt wird oder nur zusätzliche Kosten verursacht.
Muss ein Freistellungsantrag fürs Festgeld gestellt werden?
Für die Zinsgewinne einer Festgeldanlage muss wie für andere Zinsgewinne auch grundsätzlich eine Zinsertragssteuer gezahlt werden. Durch einen Antrag auf Freistellung kann dies jedoch ganz bzw. größtenteils verhindert werden. Bei Singles sind Zinseinnahmen bis zu 801€ pro Jahr frei, bei Verheirateten beträgt der Freibetrag sogar bis zu 1.602€ pro Jahr.
Wie eröffnet und verwaltet man ein Festgeldkonto?
Die Eröffnung eines Festgelkontos ist in der Regel mit keinerlei Aufwand verbunden, sondern eher eine pro Forma Angelegenheit. Ist man bei der betreffenden Bank bereits bekannt und besitzt dort ein Girokonto, genügt häufig ein kurzer Anruf um ein Festgeldkonto einzurichten. Auch als Neukunde benötigt man lediglich einen gültigen Personalausweis.
Während bei Filialbanken die Identität direkt am Serviceschalter ermittelt wird, geschieht dies bei Direktbanken über das so genannte Post-Ident-Verfahren.
Der Verwaltungsaufwand beschränkt sich bei Festgeld auf eine einmalige Ein- und Auszahlung bei Eröffnung und Kündigung des Kontos. Da das Festgeldkonto ein reines Anlageprodukt ist, wird dafür ein Referenzkonto benötigt – meist ein herkömmliches Girokonto. Nur darüber können Transaktionen stattfinden.
Wie funktioniert das Post-Ident-Verfahren?
Jede Bank ist vor Vertragsabschluss gesetzlich dazu verpflichtet, die Identität eines Neukunden zu überprüfen. Da bei Direktbanken ein Identitätsnachweis vor Ort nicht möglich ist, wird hier das so genannte Post-Ident-Verfahren angewendet. Zunächst müssen die Unterlagen, die man bei einer Online-Kontoeröffnung erhält, ausgedruckt und unterschrieben werden.
Anschließend sind diese zusammen mit einen aktuellen Ausweis in einer Postfiliale vorzulegen. Ein Postmitarbeiter trägt dort alle benötigten Daten in einen speziellen Coupon ein. Erst durch die Unterschrift von Kunde und Postangestelltem wird dieser Coupon gültig und kann an die jeweilige Bank weitergegeben werden. Hat die Bank diese Unterlagen erhalten, kann das Festgeldkonto eingerichtet werden.
Das Referenzkonto – Wofür wird es benötigt?
Ein Festgeldkonto dient ausschließlich der Geldanlage, Transaktionen wie Ein- oder Abbuchungen können darüber nicht getätigt werden. Deshalb benötigt man zusätzlich zum Festgeld auch ein Referenzkonto. In der Regel wird hierfür ein Girokonto genutzt, das entweder bei der gewählten Bank oder auch bei einem anderen Finanzinstitut liegen kann. Sowohl die Einzahlung zu Vertragsbeginn als auch die Auszahlung nach Laufzeitende erfolgen über dieses Konto.
Läuft eine Festgeldanlage automatisch aus?
Bei Eröffnung eines Festgeldkontos wird von vornherein eine feste Laufzeit vereinbart. Viele Banken erinnern Ihre Kunden einige Wochen vorher an das Ende dieser Laufzeit. Dann besteht die Möglichkeit zu kündigen oder das Konto weiterlaufen zu lassen. Erfolgt keine Kündigung, wird der Anlagezeitraum in der Regel noch einmal um dieselbe Zeit verlängert – und zwar zu den Konditionen, die am Fälligkeitsdatum aktuell gültig sind.
Wie flexibel kann auf das Festgeldkonto zugegriffen werden?
Im Gegensatz zu anderen Anlageformen kann man vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit nicht einfach auf sein Festgeld zugreifen. Denn Grundprinzip dieser Geldanlage ist es, eine bestimmte Summe langfristig zu festen Konditionen anzulegen. So sichert sich die betreffende Bank das Recht, mit dem Geld frei arbeiten zu können. Als Ausgleich bezahlt sie dem Kunden hohe Zinsen auf sein Festgeld.
Muss ein Festgeldkonto vorzeitig aufgelöst werden, ist dies bei vielen Banken möglich – es muss jedoch mit Verlusten gerechnet werden. Die Zinsen verfallen vollständig und möglicherweise wird eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr erhoben.
Kann eine Festgeldanlage vor Fälligkeit aufgelöst werden?
Festgeld gilt zwar als bindende Geldanlage, kann aber mittlerweile bei einigen Banken auch vorzeitig gekündigt werden. Dies bringt jedoch einige Nachteile mit sich. Zum einen verfällt der Anspruch auf die vertraglich vereinbarten Zinsen, zum anderen muss häufig eine Strafgebühr für den zusätzlichen Bearbeitungsaufwand gezahlt werden. Besteht also keine dringliche Notwendigkeit, sollte ein Festgeldkonto nicht vorzeitig aufgelöst werden.
Wie sicher ist eine Festgeldanlage?
Festgeld ist eine sehr sichere Anlageform. Durch den garantierten Zins ist man von keinerlei Zinsschwankungen betroffen und kann so optimal mit dem angelegten Geld planen.
