Grundlegende Informationen
Wodurch zeichnet sich Tagesgeld aus?
Wie bei einem Girokonto oder Sparbuch, so kann auch bei einem Tagesgeldkonto täglich über das angesparte Geld verfügt werden. Allerdings fallen die Zinsen wesentlich höher aus, weshalb Tagesgeld eine äußerst lukrative Möglichkeit der Geldanlage ist.
Tagesgeldkonto statt Girokonto?
Auch wenn ein Tagesgeldkonto Flexibilität garantiert, kann es ausschließlich zur Geldanlage genutzt werden. Der tägliche Geldverkehr kann nicht direkt darüber erfolgen. Für Ein- und Auszahlungen ist ein so genanntes Referenzkonto nötig, meist ein herkömmliches Girokonto. Tagesgeld kann also das Girokonto nicht ersetzen. Vielmehr ist das Girokonto eine Voraussetzung, um ein Tagesgeldkonto eröffnen und Zahlungsabwicklungen durchführen zu können.
Gibt es eine Mindestlaufzeit bei Tagesgeld?
Bei einem Tagesgeldkonto ist das angelegte Geld an keine Mindestlaufzeit gebunden. Getreu seinem Namen ist das Geld täglich verfügbar und erwirtschaftet zudem attraktive Zinsen.
Tagesgeld – Anlagemöglichkeit mit Risiko?
Gehört die Bank, bei der man ein Tagesgeldgeldkonto eröffnet, dem Einlagensicherungsfonds an, so ist das angelegte Geld gut abgesichert. Denn durch dieses Konzept sind die Einlagen jedes einzelnen Kunden bis zu 30% des haftenden Eigenkapitals der betreffenden Bank geschützt. Das bedeutet selbst bei einem kleineren Finanzinstitut mit beispielsweise nur 10 Millionen Eigenbeteiligung gesicherte Beträge von bis zu 3 Millionen Euro pro Kunde. Dieser Betrag dürfte so gut wie jede Tagesgeldeinlage einschließen.
Gehört die betreffende Bank keinem Einlagensicherungsfonds an, gibt es noch den gesetzlich vorgeschriebenen Schutz von Geldanlagen. In Deutschland gewährleistet die "Entschädigungseinrichtung deutscher Banken" (Edb) die Sicherheit aller Geldanlagen von in Deutschland ansässigen privaten Banken und Bausparkassen. Die EdB schützt Einlagen bis zu einer Höhe von 50.000 € sowie 90 % der Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften bis zu einem maximalen Gegenwert pro Anleger von 20.000 €.
Ist Tagesgeld und auch bei ausländischen und Online Banken sicher?
Die Sicherheit der eigenen Geldanlage ist ein wichtiges Thema, weshalb man sich diesbezüglich immer bei der betreffenden Bank informieren sollte. Die von einem Finanzinstitut gewährleisteten Sicherheiten können von Land zu Land variieren. Denn grundsätzlich gilt, dass Banken stets landesspezifischen Sicherheitsbestimmungen unterliegen, wobei das jeweilige Land am Hauptsitz der Bank festgemacht wird.
Wie eröffnet man ein Tagesgeldkonto?
Ein Konto für Tagesgeld kann sowohl direkt in einer Filialbank als auch online eröffnet werden. Um im Vorfeld alle wichtigen Fragen abzuklären empfiehlt sich jedoch auf jeden Fall ein Gespräch mit einem Bankberater. Alternativ sollten zumindest die allgemeinen Geschäftsbedingungen sorgfältig gelesen werden.
Tagesgeld auch für Minderjährige?
Tagesgeldangebote richten sich bei den meisten Banken auch an Minderjährige und stellen aufgrund der höheren Zinsen eine gute Alternative zum herkömmlichen Girokonto dar. Eine Kontoeröffnung ist daher problemlos möglich, es wird jedoch neben der Geburtsurkunde bzw. dem Ausweis des Jugendlichen zusätzlich die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten benötigt. Die entsprechenden Unterlagen dazu finden sich meist auf der Website der betreffenden Bank.
Wie erfolgen Ein- und Auszahlungen aufs Tagesgeldkonto?
In Verbindung mit Tagesgeld wird stets ein Referenzkonto, in der Regel ein Girokonto, benötigt. Nur über dieses ist Geldverkehr möglich. Bei Einzahlungen wird die betreffende Summe zunächst auf das Girokonto überwiesen und von dort per Übertrag auf das eigentliche Tagesgeldkonto verschoben. Auch Auszahlungen werden nicht direkt vom Tagesgeldkonto abgebucht, sondern zunächst auf das Referenzkonto verschoben. Erst dann kann das Geld abgehoben werden.
Tagesgeld auch für Minderjährige?
Tagesgeldangebote richten sich bei den meisten Banken auch an Minderjährige und stellen aufgrund der höheren Zinsen eine gute Alternative zum herkömmlichen Girokonto dar. Eine Kontoeröffnung ist daher problemlos möglich, es wird jedoch neben der Geburtsurkunde bzw. dem Ausweis des Jugendlichen zusätzlich die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten benötigt. Die entsprechenden Unterlagen dazu finden sich meist auf der Website der betreffenden Bank.
Wie wird ein Tagesgeldkonto verwaltet?
Welche Verwaltungsoptionen zur Verfügung stehen variiert von Bank zu Bank. Während bei manchen Finanzinstituten nur online auf das Tagesgeld zugegriffen werden kann, bieten andere Banken auch die Möglichkeit Aufträge schriftlich einzureichen oder direkt am Schalter aufzugeben. Gibt man einer der beiden Varianten deutlich den Vorzug, sollte man sich einen Tagesgeldanbieter mit der entsprechenden Verwaltungsmethode aussuchen. Generell gilt: Vorsicht vor teuren Service-Hotlines, da diese auf Dauer recht kostspielig werden können.
Tagesgeld – Ist der Zins sicher?
Ein Tagesgeldkonto verspricht sichere und vor allem lukrative Zinsen für einen bestimmten Zeitraum. Diese Anlagemöglichkeit bietet den Vorteil, täglich über sein Geld verfügen zu können. Tagesgeld garantiert finanzielle Flexibilität und kann dennoch mit einem relativ hohen Zinssatz punkten – allerdings muss bedacht werden, dass Zinsschwankungen möglich sind.
Gibt es bei Tagesgeld Mindesteinlagen?
Mit dem Begriff Mindesteinlage ist die Summe gemeint, die zur Eröffnung eines Anlagekontos benötigt wird. Dieser Betrag kann von Anbieter zu Anbieter variieren. Bei Tagesgeldkonten wird in der Regel auf eine Mindesteinlage verzichtet, was folglich auch kleinere Anlagebeträge ermöglicht. Sollte ein Angebot doch eine Mindesteinlage voraussetzen, muss darauf geachtet werden, dass die Verzinsung bereits ab dem ersten Euro erfolgt. Wird nur der Betrag verzinst, der über der Mindestsumme liegt, gehen unnötig Zinsen verloren. In diesem Fall sollte ein anderes Tagesgeldkonto gewählt werden.
Konditionen bei Tagesgeld – Was ist zu beachten?
Ein Konditionenvergleich der verschiedenen Angebote lohnt sich. Denn nicht immer bietet die Hausbank die besten Konditionen. Gerade was die Zinsen betrifft zeigen sich hier große Unterschiede, was bei einem höheren Anlagebetrag und einer längeren Anlagedauer die Rendite stark beeinflusst. Bei den meisten Banken werden Zinskonditionen von der Höhe der angelegten Summe maßgeblich bestimmt. Generell gilt: Je länger die Laufzeit und je höher die Geldeinlage, desto attraktiver die Zinsen.
Wozu dient ein Referenzkonto?
Da Ein- und Auszahlungen nicht direkt über das Tagesgeldkonto möglich sind, wird für Zahlungsabwicklungen ein so genanntes Referenzkonto benötigt. Meist wird hier ein herkömmliches Girokonto verwendet, das zum Teil ohne weitere Kosten zum Tagesgeld mit angeboten wird. Es muss jedoch nicht unbedingt ein Girokonto beim Tagesgeldanbieter eröffnet werden, auch ein bereits bestehendes Girokonto kann als Referenzkonto genutzt werden.
Tagesgeldkonten vergleichen
Welche Bank ist die Richtige?
Sowohl Filialbanken als auch Direktbanken haben Ihre Vor- und Nachteile. Wofür man sich letztendlich entscheidet, hängt ganz von den eigenen Vorlieben ab.
Eröffnet man sein Tagesgeldkonto bei einer Filialbank, so kann man sich darauf verlassen, dass persönliche Beratung und Betreuung vor Ort gewährleistet sind. Durch das vorhandene Filialnetz entstehen jedoch auch Kosten, die häufig in Form von schlechteren Konditionen an den Kunden weitergegeben werden. Legt man sein Tagesgeld hingegen bei einer Direktbank an, so erfolgt die Beratung ausschließlich über Telefon oder Internet – eine direkte Betreuung ist aufgrund der fehlenden Niederlassungen nicht möglich. Da dies der Bank jedoch Kosten spart, sind die Angebote von Direktbanken meist wesentlich günstiger als bei Filialbanken.
Es gibt also keine richtige oder falsche Entscheidung, es lassen sich lediglich Tendenzen feststellen. Während internetaffine Kunden vermutlich bei einer Direktbank besser aufgehoben sind, sollten sich Kunden, die viel Wert auf einen persönlichen Ansprechpartner legen, eher für eine Filialbank entscheiden.
Welche Kriterien sind beim Tagesgeldvergleich entscheidend?
Beim Tagesgeld sollte das Augenmerk immer auf einem möglichst hohen Zinssatz liegen, damit sich die Geldanlage auch wirklich lohnt. Doch auch der Abrechnungszeitraum der Zinsen muss berücksichtigt werden. Je kürzer dieser ausfällt, sei es monatlich oder sogar täglich, desto stärker greift der Zinseszinseffekt und desto höher fallen die erwirtschafteten Zinsgewinne aus. Beachtet werden muss auch, ob der Tagesgeldzins unbegrenzt oder nur bis zu einem bestimmten Betrag gilt und über diese Summe hinaus möglicherweise stark abfällt. In diesem Fall ist es sinnvoll, nur den Maximalbetrag anzulegen und das verbliebene Geld anderweitig zu günstigeren Konditionen unterzubringen.
Bekommt man eine Geldkarte zum Tagesgeldkonto?
Eröffnet man ein Tagesgeldkonto, so erhält man in der Regel eine EC-Karte für das zugehörige Referenzkonto – normalerweise also das Girokonto, über das der Zahlungsverkehr abgewickelt wird. Manche Banken bieten sogar EC-Karten, mit denen das Geld direkt am Geldautomaten abgehoben werden kann. So muss nicht der Umweg über ein Referenzkonto genommen werden.
Wie schnell kann man über sein Tagesgeld verfügen?
Um auf das Tagesgeld zugreifen zu können, muss dieses zunächst auf das Referenzkonto zurück überwiesen werden. Dieser Vorrang dauert in der Regel etwa 48 Stunden.
Attraktive Zinsen aufs Tagesgeld?
Ein Tagesgeldvergleich lohnt sich, denn es gibt immer wieder neue Angebote mit attraktiven Zinsen. Ein Tagesgeldkonto mit 4,5% Verzinsung pro Jahr ist momentan eine gute Anlageoption. Und wird der Zinssatz von der Höhe des Anlagebetrages bestimmt, so kann dieser noch deutlich höher ausfallen. Hinzu kommt auch der Zinseszinseffekt, der umso stärker ins Gewicht fällt, je kürzer die Zeiträume für die Zinsberechnung sind.
Wie werden beim Tagesgeld die Zinsen berechnet?
Die Zinsberechnung variiert von Bank zu Bank, wird bei Tagesgeldkonten jedoch häufig täglich durchgeführt. Dabei fällt der Zinsgewinn oft unterschiedlich aus, da seiner Berechnung immer der aktuelle Anlagebetrag zugrunde liegt und dieser sich im Laufe der Zeit durch Ein- und Auszahlungen verändert. Dieser Betrag ist in jedem Fall immer höher als die ursprüngliche Anlagesumme, da er bereits Zinsen erwirtschaftet hat, auf die nun ebenfalls Zinsen angerechnet werden. Hier greift der so genannte Zinseszinseffekt, der umso stärker ausfällt je näher die Zeitpunkte der Zinsabrechnung aneinander liegen.
Konstante Zinsen beim Tagesgeld?
Beim Tagesgeld muss man mit eventuellen Zinsänderungen rechnen, da sich die Zinsen nach den Schwankungen des Geldmarktes richten und damit sowohl steigen als auch fallen können. Gerade bei verlockenden Angeboten mit Höchstzinsen aufs Tagesgeld sollte man dies nicht vergessen. Zudem gelten Top-Zinsen häufig nur für eine begrenzte Zeit, danach ist ein starker Abfall jederzeit möglich. Während manche Banken diese begrenzten Zinsgarantieren ganz offen kommunizieren lohnt sich bei anderen ein genauer Blick ins Kleingedruckte.
Welche Kontoführungsgebühren entstehen bei einem Tagesgeldkonto?
In der Regel sind Tagesgeldkonten kostenlos. Da manche Banken jedoch Serviceleistungen wie die Bereitstellung einer EC-Karte oder den postalischen Versand von Kontoauszügen anbieten, kann es zu Zusatzgebühren kommen. Bei der Fülle an verschiedenen Angeboten sollte es jedoch möglich sein, ein kostenloses und dennoch attraktives Tagesgeldkonto zu finden.
Gibt es bei Tagesgeld Zinsschwankungen?
Generell gilt, dass die Verzinsung bei Tagesgeldkonten Veränderungen unterliegen kann, da sie stark vom so genannten Euribor - dem Referenzzins für kurzfristige Geldanlagen - abhängig ist. Je nach Marktlage können die Veränderungen sowohl positiv als auch negativ ausfallen. Fällt der Marktzins, so fallen auch die Zinsen auf’s Tagesgeld – umgekehrt können sie aber auch ansteigen. Dieses Zinsrisiko sollte bei einer Tagesgeldanlage immer bedacht werden. Mittlerweile bieten einige Banken jedoch auch auf Tagesgeldkonten eine gewisse Sicherheit in Form von Zinsgarantien an – diese garantieren für einen meist begrenzten Zeitraum feste Zinssätze.
Tagesgeldkonto – Was sagt die Jahresrendite aus?
Mit Jahresrendite ist der Wert gemeint, um den sich das Anlagevermögen nach einem Jahr vergrößert hat. Dieser Wert wird als Prozentzahl angegeben. Die Jahresrendite beinhaltet sowohl die aktuelle Anbieterverzinsung als auch Zinseszinseffekte und mögliche Zusatzkosten wie Kontoführungsgebühren.
Tagesgeldkonto eröffnen
Wie gut Tagesgeldangeboten, die mit Zusatzprodukten gekoppelt sind?
Kommt es zum Abschluss eines Tagesgeldgeldkontos, bieten viele Banken daran gekoppelte Zusatzprodukte an. Hier sollte gut überlegt werden, ob ein zusätzliches Finanzprodukt tatsächlich Sinn macht oder ob dadurch nur unnötige Kosten entstehen.
Erhält man bei Tagesgeld auch Kontoauszüge?
Eröffnet man ein Tagesgeldkonto, so erhält man bezüglich seiner Anlage auch Kontoauszüge. Während manche Banken Kontoauszüge entweder jeden Monat, jedes Quartal oder nur einmal im Jahr versenden, erstellen andere Finanzinstitute sogar bei jeder Kontobewegung eine neuen Auszug. Während für den Versand per Post meist zusätzliche Gebühren anfallen, ist der Versand per Email kostenfrei und damit eine attraktive Alternative.
Freistellungsauftrag auch beim Tagesgeldkonto?
Pro Jahr dürfen Alleinstehende 801€ und Verheiratete 1602€ an Zinsen erwirtschaften ohne dafür Steuern zahlen zu müssen. Dies gilt auch für die Verzinsung beim Tagesgeld, weshalb immer eine Freistellung beantragt werden sollte. Die dafür benötigten Vorlagen finden sich in der Regel auf der Website der jeweiligen Bank, bei Filialbanken ist auch eine Antragsstellung vor Ort problemlos möglich. Wird diese Freistellung nicht beantragt oder übersteigen die erwirtschafteten Zinsen den Maximalbetrag, wird eine Zinsertragssteuer von 25% plus Soli-Zuschlag und Kirchensteuer fällig.
Kann ein Freistellungsauftrag nachträglich eingereicht werden?
Erfolgt eine Besteuerung von Zinsgewinnen und liegt der Gewinn unter dem erlaubten Sparerfreibetrag, so muss kein nachträglicher Antrag eingereicht werden. Die betreffende Bank versendet in den ersten Kalendermonaten eine Steuerbescheinigung, die als Basis bei der Angabe von Kapitalerträgen bei der Einkommenssteuererklärung dient. Wird der Freibetrag nicht überschritten, erhält man dann die bereits veranschlagte Steuer zurück.
Wie wird ein Tagesgeldkonto eröffnet und verwaltet?
Die Eröffnung eines Tagesgeldkontos ist in der Regel völlig unproblematisch und ebenso wie die Kontoführung meist kostenlos. Besteht bei der gewählten Bank bereits ein Girokonto, so reicht häufig ein kurzer Anruf beim Kundenberater und schon ist das Tagesgeld eingerichtet. Muss zuerst noch ein Girokonto eröffnet werden, ist auch das kein Hindernis - denn für die Eröffnung benötigt man nur einen gültigen Personalausweis. Die Feststellung der Identität erfolgt bei Filialbanken direkt am Serviceschalter, bei Direktbanken wird diese über das so genannte Post-Ident-Verfahren überprüft.
Ein Tagesgeldkonto kann nicht direkt für Zahlungsabwicklungen genutzt werden, sondern dient ausschließlich der Geldanlage. Der Geldverkehr erfolgt über ein so genanntes Referenzkonto - in der Regel ein herkömmliches Girokonto. Sollen Ein- oder Auszahlungen auf das Anlagekonto erfolgen, werden diese zunächst auf das Referenzkonto überwiesen und von dort auf das Tagesgeldkonto übertragen.
Post-Ident-Verfahren – Was ist das?
Bevor ein Konto eröffnet werden kann, sind Banken gesetzlich dazu verpflichtet, die Identität eines potentiellen Kunden zu überprüfen. Da bei Direktbanken ein direkter persönlicher Kontakt aufgrund des fehlenden Filialnetzes nicht möglich ist, erfolgt die Identitätsermittlung hier über das so genannte Post-Ident-Verfahren. Nachdem ein Kunde sein Konto online beantragt hat, muss er sich die Eröffnungsunterlagen ausdrucken und damit zu einer Postfiliale gehen.
Unter Vorlage dieser Dokumente sowie eines gültigen Personalausweises bzw. Reisepasses werden von einem Postangestellten die benötigten Daten in einen Coupon eingetragen, der anschließend vom Kunden sowie vom Angestellten unterschrieben werden muss. Dieses Dokument wird dann von der Post an die betreffende Bank weitergeleitet. Erst nach Erhalt des Coupons wird das Konto eingerichtet.
Gibt es bei Tagesgeldkonten eine Kündigungsfrist?
Ein Tagesgeldkonto gewährleistet maximale Flexibilität, da jederzeit und ohne Einhaltung bestimmter Fristen auf das Geld zugegriffen werden kann. Entsprechend ist eine kurzfristige Kündigung des Tagesgeldes auch ohne Angabe von Gründen in der Regel problemlos möglich.
Mehr als nur ein Tagesgeldkonto?
Tagesgeldkonten sind nicht limitiert, das heißt auch ein zweites oder drittes Konto kann ohne Weiteres eingerichtet werden. Dies bietet sich vor allem dann an, wenn das Erstkonto durch eine Maximaleinlage gedeckelt ist und die Verzinsung für Beträge, die über diesen Höchstbetrag hinausgehen, deutlich abfällt. In diesem Fall sollte das Ersparte lieber auf einem zweiten Tagesgeldkonto angelegt werden, um so höhere Zinsgewinne zu erwirtschaften.
